Solar-Check Deutschland: Wie Standort und lokale Richtlinien die Wirtschaftlichkeit beeinflussen

Solar-Check Deutschland: Wie Standort und lokale Richtlinien die Wirtschaftlichkeit beeinflussen

Damit Solaranlagen wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden können, sind sowohl der Standort als auch die Rahmenbedingungen vor Ort relevant. Es gibt erhebliche regionale Unterschiede, die sich etwa auf das Ausmaß der Sonneneinstrahlung oder auch grundlegende kommunale Regelungen beziehen können. Zudem haben bestehende Förderprogramme einen nicht zu unterschätzenden Einfluss darauf, wie schnell die Anlage wirtschaftlich rentabel ist. Werden diese Aspekte vor einer Investition berücksichtigt und geprüft, lässt sich die Rendite einer Photovoltaikanlage optimieren.

Ertragsunterschiede durch Sonneneinstrahlung

Die jährliche Sonneneinstrahlung weist in Deutschland erhebliche Unterschiede auf. Sie gilt als zentraler Faktor, wenn es um die grundlegende Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage geht. Gerade Regionen im Süden des Landes, somit Baden-Württemberg oder Bayern, profitieren hier besonders im Gegensatz zu nördlichen Bundesländern, die eher niedrigere Strahlungswerte verzeichnen. Die Werte beeinflussen die jährliche Stromproduktion maßgeblich und prägen damit die Amortisationsdauer der jeweiligen Anlage. Eine Solaranlage von Photovoltaik Würzburg ist beispielsweise eine sinnvolle Möglichkeit für Interessenten mit entsprechender regionaler Nähe.

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In Regionen mit einer eher geringen Sonneneinstrahlung sind es primär sinkende Systempreise wie auch entsprechende Förderinstrumente, die für einen zunehmenden Ausgleich sorgen.
Die Ausrichtung und gleichermaßen die Neigung der jeweiligen Solarmodule haben ebenfalls eine wesentliche Bedeutung. So gilt eine Südausrichtung mit einem entsprechenden Neigungswinkel von rund 30 bis 35 Grad als optimal. Deutliche Abweichungen können zu Ertragseinbußen von bis zu 15 Prozent führen. Der Standort ist nicht zu unterschätzen, bereits Teilverschattungen, wie sie durch Bäume oder umliegende Gebäude gegeben sind, beeinflussen die Leistung. Eine gezielte Verschattungsanalyse vor einer Installation ist hier hilfreich.

Genehmigungsverfahren und Förderprogramme

Standorte für Photovoltaik sind nicht immer frei wählbar. Sowohl kommunale Bebauungspläne als auch eventuelle Denkmalschutzbestimmungen müssen vor einer Installation geprüft werden. Häufig bestehen außerdem konkrete Vorgaben bei der Gestaltung, nicht zuletzt hinsichtlich der Modulposition. Für Solaranlagen in Gebieten mit historischer Bebauung sind in der Regel Genehmigungsverfahren einzuhalten. Eine Klärung beim örtlichen Bauamt lohnt sich, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Siehe auch  Kurz erklärt: Was ist der Unterschied zwischen Solaranlage, Solarthermie und Photovoltaikanlage?

Die Förderungen für Photovoltaik unterscheiden sich hinsichtlich der damit verbundenen Höhe wie auch im Bereich der Antragsverfahren und der allgemeinen Voraussetzungen. Ein genauer Check vor einer konkreten Investition ist entscheidend, um eine präzise Kostenanalyse vornehmen zu können. Es lohnt sich häufig auch, unterschiedliche Förderinstrumente miteinander zu verbinden und auch jeweils aktuelle regionale Anreize zu prüfen, um zusätzlich Kosten zu sparen.

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Regionale Infrastruktur und Netzanschlussbedingungen

Die Anbindung an das Stromnetz ist ein nicht zu vernachlässigender Kostenfaktor. Die Gebühren, die mit dem Anschluss einer Photovoltaikanlage verbunden sind, hängen auch von der regionalen Infrastruktur und der Netzauslastung ab. So sind die Kosten in ländlichen Regionen mit einer eher schwachen Netzinfrastruktur meist höher als in Ballungsräumen, die häufig mit bereits ausgereizten Kapazitäten einhergehen.

In Regionen, die eher hohe Stromkosten aufrufen, amortisieren sich Solaranlagen üblicherweise schneller, weil der Eigenverbrauch mit höheren Einsparungen verbunden ist. Wer in einem Gebiet mit günstigem Strom lebt, profitiert meist mehr von einer Volleinspeisung.
Ein Solar-Check auf der Basis aller technischen und regionalen Faktoren bietet eine realistische Einschätzung und ermöglicht so eine größere Planungssicherheit.

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